Bachelor- und Masterarbeiten

 

Die schriftlichen Abschlussarbeiten (Bachelorarbeit, Masterarbeit) sind eingebunden in die Forschungsaktivitäten der Lehrstuhlmitarbeitenden. Es steht den Kandidatinnen und Kandidaten offen, die Abschlussarbeiten in englischer oder deutscher Sprache zu verfassen.

 

Bachelorarbeitsthemen am Lehrstuhl für Personal- und Organisationspsychologie

Im Zuge der institutsweit koordinierten Vergabe von Bachelorarbeitsthemen werden an dieser Stelle im Vorfeld zur Wahl Themen genannt. Themen für das Wintersemester 2018/2019:

  • Erprobung eines englischsprachigen Fragebogens zur Lebenskunst (Prof. Dr. Bettina S. Wiese, in Kooperation mit Prof. Dr. Bernhard Schmitz, TU Darmstadt)
  • Erwartung trifft Realität: Wie interdisziplinär sind interdisziplinäre Studiengänge an der RWTH Aachen? (Anna Claus)
  • Belohnungsaufschub und Frustrationstoleranz: Operationalisierungsmöglichkeiten und Zusammenhänge zur Promotionsabsicht (Aida Alisic)
  • Zusammenhänge zwischen Arbeitsplatzunsicherheit, Karriereunsicherheit und Selbstmanagementkompetenzen (Aida Alisic)
  • Fremdwahrnehmung von Vätern, die eine Elternzeit genommen haben (Anna Stertz)
  • Differenzierte Betrachtung der Rollenvorstellungen über die Mutter- und Vaterrolle (Anna Stertz)
  • Anwendungsorientierung: Messung, Evaluation und Validierung beruflicher Interessen für Tätigkeiten im angewandten Umfeld (André Lerche)
  • Kongruenz spezifischer beruflicher Interessen und beruflicher Umwelt (André Lerche)
  • Stresserleben beim Pendeln und der Zusammenhang zu Prokrastination (Ruth Noppeney)
  • Pendel-Stress und seine Auswirkungen auf das Privatleben (Ruth Noppeney)

 

Masterarbeitsthemen am Lehrstuhl für Personal- und Organisationspsychologie

Im Rahmen der Masterarbeit werden in der Regel eigene Datensätze erhoben. Die zur Hypothesenprüfung eingesetzten statistischen Analyseverfahren sind in der Regel komplexer als jene bei der Bachelorarbeit.

Zum Vorgehen bezüglich der Vergabe der Masterarbeiten für das Wintersemester 2018/19: Wenn Sie sich für eines oder mehrere der untenstehenden Themen interessieren, melden Sie sich bitte unter Angabe Ihrer Themenpräferenz bis zum 31.08.2018 per E-Mail in unserem Sekretariat (Beate Tackenberg; ) und nennen Ihren frühesten sowie spätesten Einstiegstermin. Bitte fügen Sie außerdem Ihr aktuelles Transcript of Records bei. Wir teilen Ihnen bis spätestens 15.09.2018 mit, ob Sie den gewünschten Masterarbeitsplatz erhalten.

Themen für das Wintersemester 2018/19

1. Berufspendeln und Alltagsbeanspruchung (Prof. Dr. Bettina S. Wiese; Tagebuchstudie; Start im Oktober 2018, nicht später)

2. Mentoring: Motivkongruenz oder –komplementarität zwischen Mentor/innen und Protégés? (Prof. Dr. Bettina S. Wiese; Laborstudie; Start im Oktober oder November 2018)

3. Lebenskunst und Wohlbefinden: Lebenskunst bezeichnet Verhaltensweisen und Einstellungen, die zu Wohlbefinden beitragen. Es ist bereits für viele Einzelstrategien bekannt, dass sie Wohlbefinden zu verbessern helfen. Bisher unerforscht ist, welche Kombinationen von Lebenskunstkomponenten besonders dazu geeignet sind, zu einer höheren Lebenszufriedenheit beizutragen. Daher sollen unterschiedliche Kombinationen von Lebenskunstaspekten (z.B. Genuss, Sinn, Reflexion) kombiniert trainiert werden. (Prof. Dr. Bettina S. Wiese, Trainingsstudie in Kooperation mit Prof. Dr. Bernhard Schmitz, TU Darmstadt; Startzeitpunkt flexibel)

4. Wann bedroht ein ungleiches Geschlechterverhältnis das Selbst? Die moderierende Rolle einer independenten Selbstkonstruktion (Dr. Heike Heidemeier)

5. Narzissmus und die Nutzung von Humor währen der Bearbeitung einer Gruppenaufgabe (Dr. Heike Heidemeier)

6. Fragiles Selbstwertgefühl oder narzisstische Persönlichkeit: Reaktionen auf wahrgenommene Unfairness (Dr. Heike Heidemeier)

7. Beeinflussung von Urteils- und Schätzverhalten durch Umgebungsstressoren: Umgebungsstressoren wie Lärm oder Unterbrechungen können auf vielfältige Weise störende und teils leistungsbeeinträchtigende Einflüsse ausüben. Als ein Bereich dieser Wirkungsforschung kann das Beurteilungs- und Schätzverhalten von Personen betrachtet werden. Mögliche Fragestellungen hierzu können sich auf systematische Verzerrungen von Schätzungen (z.B. Eintrittswahrscheinlichkeiten von Ereignissen), die Beurteilung der eigenen Leistung oder den False-Consensus Effekt (Überschätzung, inwieweit andere ähnlich wie wir urteilen bzw. entscheiden) beziehen (Dr. des. Marc Syndicus; Start ab Oktober/November).

8. Prozessanalyse des Entscheidungsverhaltens: Im Rahmen dieser Untersuchung werden die Strategien untersucht, die Personen bei einem durch Stressoren gestörten Entscheidungsprozess verwenden. Wird die Entscheidungsfindung beeinträchtigt, ist davon auszugehen, dass Anpassungen des Entscheidungsverhaltens folgen, etwa durch den häufigeren Einsatz von Heuristiken oder die Veränderung des Entscheidungsstils. Mögliche Veränderungen können sowohl durch Zwischenbefragungen, die Think-Aloud Technik oder qualitative Interviews im Anschluss an die Bearbeitung erfasst werden (Dr. des. Marc Syndicus; Start ab Oktober/November).

9. Emotionsauslösende Situationen am Arbeitsplatz: Qualitative Interviews mit Berufstätigen mit dem Ziel, Auslöser für spezifische Emotionen zu sammeln und zu kategorisieren (Dr. Christian L. Burk; Start flexibel)

10. Selbst- und Fremdbeurteilung von persönlichkeitsbezogenen Anforderungen am Arbeitsplatz und individuellen Merkmalsausprägungen: Erstellung eines Fremdbeurteilungsinstruments; Online-Befragung inkl. Befragung von Vorgesetzten/Kolleginnen/Kollegen (Dr. Christian L. Burk; Start flexibel)

Die Themenbekanntgabe für das Sommersemester 2019 wird im Januar 2019 erfolgen.

Beachten Sie bitte auch die allgemeinen Informationen zur Masterarbeit.

Nur in begründeten und mit der Lehrstuhlinhaberin abgestimmten Ausnahmefällen kann mit Zustimmung des Prüfungsausschusses eine Betreuung außerhalb des Instituts für Psychologie durchgeführt werden. In der Regel werden Mitarbeitende des Lehrstuhls keiner betrieblich gebundenen Arbeit zustimmen bzw. diese mit betreuen, wenn die Notwendigkeit besteht, etwaige Geheimhaltungsverträge zu unterschreiben.