Bachelor- und Masterarbeiten

 

Die schriftlichen Abschlussarbeiten (Bachelorarbeit, Masterarbeit) sind eingebunden in die Forschungsaktivitäten der Lehrstuhlmitarbeitenden. Es steht den Kandidatinnen und Kandidaten offen, die Abschlussarbeiten in englischer oder deutscher Sprache zu verfassen.

 

Bachelorarbeitsthemen am Lehrstuhl für Personal- und Organisationspsychologie

Im Zuge der institutsweit koordinierten Vergabe von Bachelorarbeitsthemen werden an dieser Stelle im Vorfeld zur Wahl Themen genannt. Themen für das Wintersemester 2017/2018:

  • Fremdwahrnehmung der Karriereorientierung von Vätern, die eine Elternzeit genommen haben (Anna Stertz)
  • Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben/Familie bei Männern (Anna Stertz)
  • Differenzierte Betrachtung der Rollenvorstellungen über die Mutter- und Vaterrolle (Anna Stertz; ab Mai)
  • Was misst ein Assessment-Center? Vorhersagen durch generelle vs. spezifische Leistungsaspekte (Anna Claus)
  • Verhalten in interdisziplinären Teams: Adaptation eines Teamwork-Tests auf fachübergreifende Settings (Anna Claus)
  • Anwendungsorientierung: Messung, Evaluation und Validierung beruflicher Interessen für Tätigkeiten im angewandten Umfeld (André Lerche)
  • Kongruenz spezifischer beruflicher Interessen und beruflicher Umwelt (André Lerche)
  • Grenzziehung zwischen Beruf und Privatleben bei Pendlern (Ruth Noppeney)
  • Lebensgestaltungspräferenzen und ihr Zusammenhang zu Karrierezielen (Ruth Noppeney)
  • Belohnungsaufschub und Frustrationstoleranz: Operationalisierungsmöglichkeiten und Zusammenhänge zur Promotionsabsicht (Aida Alisic)
  • Zusammenhänge zwischen Arbeitsplatzunsicherheit, Karriereunsicherheit und Selbstmanagementkompetenzen (Aida Alisic)
 

Masterarbeitsthemen am Lehrstuhl für Personal- und Organisationspsychologie

Im Rahmen der Masterarbeit werden in der Regel eigene Datensätze erhoben. Die zur Hypothesenprüfung eingesetzten statistischen Analyseverfahren sind in der Regel komplexer als jene bei der Bachelorarbeit.

Zum Vorgehen bezüglich der Vergabe der Masterarbeiten für das Sommersemester 2018: Wenn Sie sich für eines oder mehrere der untenstehenden Themen interessieren, melden Sie sich bitte unter Angabe Ihrer Themenpräferenz bis zum 28.02.2018 per E-Mail in unserem Sekretariat (Beate Tackenberg; ) und nennen Ihren frühesten sowie spätesten Einstiegstermin. Bitte fügen Sie außerdem Ihr aktuelles Transcript of Records bei. Wir teilen Ihnen bis 15.03.2018 mit, ob Sie den gewünschten Masterarbeitsplatz erhalten.

Themen für das Sommersemester 2018

1. Berufliche Motive: Erweiterung und empirische Überprüfung eines multidimensionalen Fragebogens
Schwerpunkte: „Anschlussmotiv“ (u.a. interne Kontakte, Teamarbeit, Mentoring, externe Kommunikation/Kundenservice), „Machtmotiv“ (u.a. Management/strategischer Einfluss, fachbezogene Reputation, soziales Prestige, Karriereentwicklung); Online-Befragung von Berufstätigen auf Deutsch und Englisch (Dr. Christian L. Burk, Start flexibel zw. April und Juli)

2. Emotionsauslösende Situationen am Arbeitsplatz
Qualitative Interviews mit Berufstätigen mit dem Ziel, Auslöser für spezifische Emotionen zu sammeln und zu kategorisieren (Dr. Christian L. Burk, Start flexibel zw. April und Juli)

3. Einfluss von Arbeitsplatzstressoren auf Entscheidungsverhalten in Gruppen
In Rahmen eines Laborexperiments soll die Entscheidungsfindung von Kleingruppen (3-4 Personen) untersucht werden, während diese durch einen Arbeitsplatzstressor wie Unterbrechungen oder Lärm bei der Bearbeitung gestört werden. Als Aufgabentyp kommen klassische Gruppenaufgaben (Seenotspiel; welche Gegenstände werden mit in das Rettungsboot genommen) sowie Planspiele bzw. Unternehmenssimulationen in Frage. (Marc Syndicus, M. Sc.; ab frühestens Mai 2018)

4. Prozessanalyse des Entscheidungsverhaltens (individuell)
Im Rahmen dieser Untersuchung werden die Strategien untersucht, die Personen bei einem durch Stressoren gestörten Entscheidungsprozess verwenden. Wird die Entscheidungsfindung beeinträchtigt, ist davon auszugehen, dass Anpassungen des Entscheidungsverhaltens folgen - etwa durch Heuristiken oder Veränderung des Entscheidungsstils. Diese Veränderungen können sowohl durch Zwischenbefragungen während wiederholt zu treffenden Entscheidungen (nahezu zeitgleich), als auch qualitative Interviews im Anschluss an die Bearbeitung (retrospektiv) erfasst werden. (Marc Syndicus, M. Sc., ab frühestens Mai 2018)

5. Berufspendeln und Alltagsbeanspruchung
Tagebuchstudie; Prof. Dr. Bettina S. Wiese, Start im April 2018, nicht später

6. Mentoring: Motivkongruenz oder –komplementarität zwischen Mentor/innen und Protégés?
Laborstudie; Prof. Dr. Bettina S. Wiese, Start im April 2018, nicht später

7. Lebenskunst und Wohlbefinden
Trainingsstudie, Prof. Dr. Bettina S. Wiese, in Kooperation mit Prof. Dr. Bernhard Schmitz, TU Darmstadt; Herr Prof. Schmitz wird das Themengebiet am 19.2.18 von 10:00 bis 10:45 Uhr persönlich vorstellen, Raum IfP-II

Die Themenbekanntgabe für das Wintersemester 2018/2019 wird im Juli 2018 erfolgen.

Beachten Sie bitte auch die allgemeinen Informationen zur Masterarbeit.

Nur in begründeten und mit der Lehrstuhlinhaberin abgestimmten Ausnahmefällen kann mit Zustimmung des Prüfungsausschusses eine Betreuung außerhalb des Instituts für Psychologie durchgeführt werden. In der Regel werden Mitarbeitende des Lehrstuhls keiner betrieblich gebundenen Arbeit zustimmen bzw. diese mit betreuen, wenn die Notwendigkeit besteht, etwaige Geheimhaltungsverträge zu unterschreiben.