Umgebungsstressoren: Lärm, Hitze, Unterbrechungen

 

Lärm und Hitzestressoren gehören zu den am häufigsten von Beschäftigten berichteten Belastungen an Büroarbeitsplätzen. In laborexperimentellen Studien untersuchen wir, ob diese Stressoren unterschiedliche Wirkungen auf verschiedenartige Leistungsbereiche und –aufgaben haben (zum Beispiel Entscheidungen unter Risiko, Erkennen von Befindlichkeiten von Interaktionspartnern). Eine wichtige Forschungsfrage ist dabei auch, welche vermittelnden Mechanismen (zum Beispiel thermische Behaglichkeit, Ermüdung), aber auch moderierenden Einflüsse (zum Beispiel Leistungsmotivation, Selbstkontrollfähigkeit) für Leistungsbeeinträchtigungen beziehungsweise eine diesbezügliche Resilienz anzunehmen sind. Zukünftig werden wir uns verstärkt dem Thema der Arbeitsunterbrechungen zuwenden und hier insbesondere Unterbrechungen durch Nachrichten, die uns über elektronische Medien erreichen, in den Blick nehmen.

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner:

Marc Syndicus und Bettina S. Wiese; in Kooperation mit Christoph van Treeck und Maximilian Praster, Lehrstuhl für Energieeffizientes Bauen