Bachelor- und Masterarbeiten

 

Bachelor- und Masterarbeitsthemen Sommersemester 2024

Im Kolloquium unserer Abteilung wird am 16.01.2024 via Zoom eine kurze Vorstellung der Themen durch die Betreuerinnen und Betreuer der Arbeiten erfolgen. Die Bacherlorarbeitsthemenvorstellung findet zwischen 14.15 und 15.15 Uhr statt, die Masterarbeitsthemenvorstellung zwischen 15.15 und 16.15 Uhr.

Zoom-Zugangslink: https://rwth.zoom-x.de/j/66930035803

 

Die schriftlichen Abschlussarbeiten (Bachelorarbeit, Masterarbeit) sind eingebunden in die Forschungsaktivitäten der Lehrstuhlmitarbeitenden. Es steht den Kandidatinnen und Kandidaten offen, die Abschlussarbeiten in englischer oder deutscher Sprache zu verfassen.

 

Bachelorarbeitsthemen am Lehrstuhl für Personal- und Organisationspsychologie

Untenstehend finden Sie die Bachelorarbeitsthemen, die im Sommersemester am Lehrstuhl für Personal- und Organisationspsychologie zur Auswahl stehen.

Zum Vorgehen bezüglich der Vergabe der Bachelorarbeiten:

  • Wenn Sie sich für eines oder mehrere der untenstehenden Themen interessieren, melden Sie sich bitte unter Angabe Ihrer Themenpräferenz(en) bis zum 31.01.2024 (23:59 Uhr) per E-Mail bei der Koordinatorin Jasmin Dorry (dorry@psych.rwth-aachen.de) und nennen Sie uns in einer Rangreihe die von Ihnen präferierten Themen sowie Ihren frühesten sowie spätesten Einstiegstermin.
  • Es ist vorteilhaft für Sie, wenn Sie möglichst viele Präferenzen nennen (mindestens drei). Bei weniger Präferenzangaben kann es sein, dass Sie nicht berücksichtigt werden können.
  • Bitte fügen Sie außerdem Ihr aktuelles Transcript of Records bei.
  • Wir bitten Sie, von einer Bewerbung an mehreren Lehrstühlen bzw. Lehr- und Forschungsgebieten abzusehen. Für den Fall, dass Ihnen im Rahmen Ihrer Bewerbung kein Thema des Lehrstuhls für Personal- und Organisationspsychologie angeboten werden kann, wird Ihnen ein alternatives Thema eines anderen Lehrstuhls/Lehr- und Forschungsgebiets angeboten werden.

  • Bitte beachten Sie bei der Bewerbung, dass Sie die in der Prüfungsordnung festgelegten Voraussetzungen erfüllen, um die Bachelorarbeit schreiben zu dürfen

  • Wir teilen Ihnen ab dem 15.02.2024 mit, ob Sie den gewünschten Bachelorarbeitsplatz erhalten.

Bitte geben Sie diese Info an alle Interessierten weiter, so dass das Verfahren innerhalb der o.g. Fristen durchgeführt werden kann.

Konstruktvalidierung einer Skala zur arbeitsplatzbezogenen Kreativitätsneigung (drei Bachelorarbeiten; M.Sc. Jacqueline Bachmann; Start: flexibel ab Anfang April 2024, ggf. in Absprache mit den Studierenden, die das Thema bearbeiten). Während sich bisherige Forschung vorwiegend mit der Identifikation kreativer Leistungen und der Personen, die diese vollziehen, beschäftigt hat (Hocevar & Bachtiar, 1989; Palmer, 2018), stellt sich nun die Frage inwiefern Kreativität nicht nur als Kompetenz, sondern auch als arbeitsplatzbezogenes Bedürfnis verstanden werden kann, welches den Karriereverlauf und karrierebezogene Entscheidungen beeinflusst (Burk & Wiese, 2018). Aus diesem Grund wurde eine neue Skala aufgestellt, die die Neigung zu kreativem Verhalten am Arbeitsplatz messen soll. Im Rahmen der ausgeschriebenen Bachelorarbeiten wird die Konstruktvalidität der Skala zur Erfassung der arbeitsplatzbezogenen Kreativitätsneigung anhand verschiedener Maßstäbe zu Persönlichkeit, allgemeiner Kreativität und Autonomie bestimmt. Die drei Bachelorarbeiten sollten dabei zeitgleich einsetzen, um sich die Erhebung der Stichprobe von Studierenden und Berufstätigen aufteilen zu können. In der abschließenden Analyse und Verschriftlichung beschäftigt sich die erste Bachelorarbeit mit der Konstruktvalidierung anhand von Persönlichkeit, die zweite mit der Konstruktvalidierung anhand von allgemeiner Kreativität und die dritte mit der Konstruktvalidierung anhand von dem Bedürfnis nach Autonomie.

Fremdbeurteilung psychosozialer Belastung (zwei Bachelorarbeiten; Dr. Christian L. Burk; Laborbeobachtung, Start: möglichst früh und zeitlich unter den beiden Bachelorand/innen koordiniert): Im Zuge einer Laborstudie, die sich der Erforschung von Stressmarkern mittels thermaler Infrarottomografie gewidmet hat, sind 80 (Normallicht-)Videoaufzeichnungen von Versuchsteilnehmenden entstanden, während diese den Trier-Social-Stress-Test (TSST; Kirschbaum et al, 1993; öffentliche Rede & Kopfrechnen) durchlaufen haben. Können wir das Ausmaß der individuellen Belastung an den Gesichtern der Teilnehmenden ablesen? Und wie zuverlässig sind diese Beurteilungen? Kern der Bachelorarbeiten ist die Entwicklung eines Beobachtungsinstruments, die Durchführung einer Beobachtung durch mehrere Beurteilenden (durch die Bachelorand/innen selbst sowie freiwillige Versuchspersonen) und die Auswertung der Ergebnisse mit zwei Schwerpunkten:

Bachelorarbeit 1 setzt den Fokus auf die Beurteilenden, ermittelt die Beurteilendenübereinstimmung und verfolgt eine kleine Auswahl selbstgewählter Hypothesen, die sich auf die Aufdeckung systematischer Beurteilendeneffekte beziehen (fallen die Beurteilungen z.B. je nach Geschlecht(erkombination), Sympathie oder Sprechängstlichkeit der/des Beurteilenden unterschiedlich aus?).

Bachelorarbeit 2 beschäftigt sich stärker mit der Validität der Beurteilungen. Von differenzierten Beurteilungen der Versuchsteilnehmer/innen (emotionale Reaktionen, Leistungsfaktoren während öffentlicher Rede und Kopfrechnen) ausgehend, soll eine Gegenüberstellung mit anderen Belastungsindikatoren (Selbstbeurteilung, Cortisolreaktionen; Daten hierzu liegen vor) stattfinden.

Alltagserleben und Wünsche, wenn die eigenen Kinder groß sind (drei Bachelorarbeiten; M.Sc. Jasmin Dorry; Start: flexibel ab April 2024, ggf. in Absprache mit den Studierenden, die das Thema bearbeiten): Entwicklung findet in allen Lebensphasen statt. Auch die Eltern erwachsener Kinder erleben neue Herausforderungen und Veränderungen. Im Rahmen der Bachelorarbeiten wird untersucht, wie Eltern erwachsener Kinder ihre persönliche und familiäre Situation erleben.

Die konkrete Fragestellung, die sich im familienpsychologischen und / oder entwicklungspsychologischen Rahmen bewegen wird, wird individuell ausgearbeitet – je nach Interesse und Datenverfügbarkeit. Die Bachelorarbeitskandidatin / der Bachelorarbeitskandidat wirkt bei der Datenerhebung mit.

Einfluss einer familienunterstützenden Organisationskultur und einer familienunterstützenden Führungskraft auf die Inanspruchnahme von Elternzeit durch Väter (Dr. Anna M. Stertz; Online-Fragebogenstudie; Fortführung einer Befragung, Start: frühestens Ende Februar, spätestens April): Studien zeigen, dass sowohl eine familienunterstützende Organisationskultur als auch eine familienunterstützende Führungskraft einen Einfluss darauf haben, ob familienunterstützende Maßnahme durch Beschäftigte in Anspruch genommen werden. In der Bachelorarbeit soll einerseits untersucht werden, inwiefern diese beiden Formen der organisationalen Unterstützung einen Einfluss darauf haben, wie üblich es ist, dass Elternzeit durch Väter in Arbeitseinheiten in Anspruch genommen wird. Andererseits soll untersucht werden, inwiefern diese Aspekte des Organisationskontextes einen Einfluss auf die individuelle Elternzeitentscheidung von Vätern im Sinne der Inanspruchnahme und Länge der beruflichen Auszeit haben.

Die Bachelorarbeit ist in ein laufendes Projekt zu Beruf und Familie bei Vätern beim Übergang zur Elternschaft eingebettet (Zielgruppe: Erwerbstätige, volljährige Männer, deren Partnerin gegenwärtig ein Kind erwartet). Die Bachelorarbeitskandidatin / der Bachelorarbeitskandidat wirkt bei der Rekrutierung von Teilnehmern einer bereits initiierten Online-Befragung mit.

Stellenwert der beruflichen Karrieren von Mann und Frau in Partnerschaften und väterliche Elternzeitpläne (Dr. Anna M. Stertz; Online-Fragebogenstudie; Fortführung einer Befragung, Start: frühestens Ende Februar, spätestens April): Elternzeitentscheidungen von Müttern und Vätern sind nicht als individuelle Entscheidungen zu verstehen sondern als Paarentscheidungen. Eigene Forschung mit einem Fokus auf heterosexuelle Paare zeigt beispielweise, dass sich Mütter und Väter gegenseitig in ihren Auszeitentscheidungen durch ihre Geschlechterrolleneinstellungen beeinflussen. Zudem hängt die Länge der beruflichen Auszeit beider Elternteile zusammen: umso länger die Auszeit der Mutter, umso kürzer die des Vaters und umgekehrt. In der Bachelorarbeit soll untersucht werden, welchen Einfluss der Stellenwert der beruflichen Karriere des werdenden Vaters in Relation zum Stellenwert der Karriere der Partnerin sowie in naher Zukunft geplante Karriereschritte beider Elternteile auf die Elternzeitpläne des Vaters haben

Die Bachelorarbeit ist in ein laufendes Projekt zu Beruf und Familie bei Vätern beim Übergang zur Elternschaft eingebettet (Zielgruppe: Erwerbstätige, volljährige Männer, deren Partnerin gegenwärtig ein Kind erwartet). Die Bachelorarbeitskandidatin / der Bachelorarbeitskandidat wirkt bei der Rekrutierung von Teilnehmern einer bereits initiierten Online-Befragung mit.

Negative Leistungsrückmeldung und Stresserleben beim Feedbackgebenden: Die Rolle des beruflichen Anschlussmotivs (Prof. Dr. Bettina S. Wiese; Start: April 2024): Es ist keine leichte Aufgabe, anderen ein negatives Leistungsfeedback zu übermitteln. Aus einer stresstheoretischen Perspektive soll untersucht werden, inwiefern die Aufgabe, ein negatives Feedback zu übermitteln als stärker bedrohlich erlebt wird als es bei einem positiven Feedback der Fall ist. Überprüft werden dabei soll insbesondere die moderierende Rolle von motivationalen beruflichen Orientierungen der/des Feedbackgebenden, konkret von ausgewählten Facetten des beruflichen Anschlussmotivs (Bedürfnis nach sozialem Kontakt im KollegInnenkreis; Wunsch, anderen ein/e Mentor/in zu sein; Wunsch nach Teamarbeit). Es handelt sich um eine experimentelle Studie, an der Erwerbstätige teilnehmen sollen. Die Datenerhebung kann gemeinsam mit der nachfolgend genannten Bachelorarbeit stattfinden.

Negative Leistungsrückmeldung und Stresserleben beim Feedbackgebenden: Die Rolle von feedbackbezogenen Überzeugungen (Prof. Dr. Bettina S. Wiese; Start: April 2024): Es ist keine leichte Aufgabe, anderen ein negatives Leistungsfeedback zu übermitteln. Aus einer stresstheoretischen Perspektive soll untersucht werden, inwiefern die Aufgabe, ein negatives Feedback zu übermitteln als stärker bedrohlich erlebt wird als es bei einem positiven Feedback der Fall ist. Überprüft werden dabei soll insbesondere die moderierende Rolle von individuellen Überzeugungen zur Nützlichkeit von Feedback im Leistungskontext. Es handelt sich um eine experimentelle Studie, an der Erwerbstätige teilnehmen sollen. Die Datenerhebung kann gemeinsam mit der zuvor genannten Bachelorarbeit stattfinden.

 

Masterarbeitsthemen am Lehrstuhl für Personal- und Organisationspsychologie

Im Rahmen der Masterarbeit werden in der Regel eigene Datensätze erhoben. Die zur Hypothesenprüfung eingesetzten statistischen Analyseverfahren sind in der Regel komplexer als jene bei der Bachelorarbeit. Bitte beachten Sie die Anmeldevoraussetzungen für die Masterarbeit (§ 12 Absatz 2): Nachweis von min. 60 Kreditpunkten, erfolgreicher Abschluss der Methodenmodule I und II, erfolgreicher Abschluss des Kolloquiums Präsentation Forschungsergebnisse I

Untenstehend finden Sie die für das Sommersemester 2024 zur Auswahl stehenden Masterarbeitsthemen am Lehrstuhl für Personal- und Organisationspsychologie.

Zum Vorgehen bezüglich der Vergabe der Masterarbeiten:

  • Wenn Sie sich für eines oder mehrere der untenstehenden Themen interessieren, melden Sie sich bitte unter Angabe Ihrer Themenpräferenz(en) (gerne auch inkl. einer Rangreihe) bis zum 31.01.2024 per E-Mail bei der Koordinatorin Dr. Anna M. Stertz (stertz@psych.rwth-aachen.de) und nennen Ihren frühesten sowie spätesten Einstiegstermin.
  • Bitte fügen Sie außerdem Ihr aktuelles Transcript of Records bei.
  • Wir bitten Sie, von einer Bewerbung an mehreren Lehrstühlen bzw. Lehr- und Forschungsgebieten abzusehen. Für den Fall, dass Ihnen im Rahmen Ihrer Bewerbung kein Thema des Lehrstuhls für Personal- und Organisationspsychologie angeboten werden kann, wird Ihnen ein alternatives Thema eines anderen Lehrstuhls/Lehr- und Forschungsgebiets angeboten werden.

  • Wir teilen Ihnen ab dem 15.02.2024 mit, ob Sie den gewünschten Masterarbeitsplatz erhalten.

Bitte geben Sie diese Info an alle Interessierten weiter, so dass das Verfahren innerhalb der o.g. Fristen durchgeführt werden kann.

Fragebogen zu berufsbezogenen Motiven: (Konstrukt-)Validierung, Messinvarianztestung, Gruppenvergleiche (Dr. Christian L. Burk; Online-Fragebogenstudie, Start: flexibel): Grundlage ist ein mehrdimensionales Instrument, das, basierend auf den Ansätzen von Deci & Ryan (2000) sowie McClelland (1985), hier am Lehrstuhl für Personal- und Organisationspsychologie entwickelt wurde (z.B. Burk & Wiese, 2018). Dieses Instrument soll mehreren Gruppen von Berufstätigen vorgelegt werden, die sich in Hinblick auf ein Charakteristikum oder mehrere Charakteristika voneinander unterschieden (z.B. Berufsgruppen, soziodemografische Eigenschaften, Sprache deutsch/englisch). Entlang dieser Befragtengruppen soll sowohl die Messinvarianz bestimmt als Hypothesen zu Unterschieden in den Mittelwerten geprüft werden. Im Sinne der Konstruktvalidierung soll die Konvergenz mit bzw. Diskriminanz zu relevanten anderen Erhebungsmaßen Ihrer Wahl (z.B. Persönlichkeitseigenschaften, allgemeine oder berufsbezogene Motive) sichtbar gemacht werden.

Erleben von Mobbing am Arbeitsplatz durch Väter, die Elternzeit genommen haben (Dr. Anna M. Stertz; Analysen auf Basis eines bestehenden Datensatzes, Start: ab Mai 2024): In dieser Arbeit steht das Erleben von Mobbing am Arbeitsplatz im durch Väter in der Phase nach der Geburt ihres ersten Kindes im Vordergrund. Zur Bearbeitung der Fragestellung werden Daten aus einer am Lehrstuhl durchgeführten Längsschnittstudie mit Elternpaaren beim Übergang zur Elternschaft zur Verfügung gestellt. Nach der Geburt wurden von jedem Elternteil insgesamt vier Fragebögen ausgefüllt (ca. 3, 6, 12 und 18 Monate nach der Geburt). Väter, die zum Zeitpunkt der jeweiligen Befragung ihrer erwerbstätig nachgingen, machten Angaben zu dem von ihnen erlebten Mobbing am Arbeitsplatz (z. B. in Form von Ausgrenzung und Kritik). Es soll untersucht werden, inwiefern die Elternzeitentscheidung von Vätern mit ihren Mobbingerfahrungen zusammenhängt. Bei der konkreten Fragestellung, die bearbeitet wird, sind unterschiedliche Schwerpunktsetzungen möglich (z.B. Berücksichtigung der wahrgenommenen Familienfreundlichkeit des Unternehmens, des Kontakthaltens mit Personen aus dem Arbeitsumfeld während der Elternzeit, der berufsbezogenen Sorgen während der Elternzeit, Differenzierung zwischen Elternzeiten ohne und mit paralleler Erwerbstätigkeit). Für die Bearbeitung ist es notwendig, sich in einen komplexen Längsschnittdatensatz einzuarbeiten.

Vereinbarkeitsbezogene Selbstwirksamkeitsüberzeugungen und beruflicher Wiedereinstieg von Müttern (Prof. Dr. Bettina S. Wiese; frühestens ab Mitte April 2024): Auf Basis eines bereits vorliegenden längsschnittlichen Datensatzes mit drei Messzeitpunkten (6, 12, 24 Monate nach der Geburt) soll bei Müttern das Zusammenspiel zwischen der Überzeugung, Beruf und Familien gut vereinbaren zu können, auf der einen Seite und der Zufriedenheit mit dem Verlauf des beruflichen Wiedereinstiegs auf der anderen Seite untersucht werden. Annahme ist, dass vereinbarkeitsbezogene Überzeugungen die Zufriedenheit mit dem Wiedereinstieg befördern, zugleich aber die Zufriedenheit mit dem Verlauf des Wiedereinstiegs auch das Zutrauen in die eigenen Vereinbarkeitskompetenzen stärkt.

Wirkt sich mütterliches bzw. väterliches Gatekeeping auf die Partnerschaftszufriedenheit aus? Eine Paarstudie (Prof. Dr. Bettina S. Wiese; frühestens ab Mitte April 2024): Es soll der Frage nachgegangen werden, ob sich das Gatekeeping-Verhalten von Frauen und Männern, die gemeinsam ein erstes Kind haben, auf die Partnerschaftszufriedenheit des jeweils anderen Elternteils auswirkt. Gatekeeping bezieht sich dabei einerseits auf die Kritik des Partners bzw. der Partnerin in seinem/ihrem Verhalten dem Kind gegenüber (sog. Gate-Closing) und andererseits auf Ermutigung und Anerkennung (sog. Gate Opening) des Partners bzw. der Partnerin in seinem/ihrem elterlichen Verhalten. Für die Datenanalyse kann ein bereits vorliegender Datensatz mit Elternpaaren genutzt werden, die zu vier Messzeitpunkten (3, 6, 12, 18 Monate nach der Geburt) Angaben zum Gatekeeping gemacht haben.

Lebenskunsttrainings (Prof. Dr. Bettina S. Wiese, in Kooperation mit Prof. Dr. Bernhard Schmitz, TU Darmstadt; Start: flexibel). Wohlbefinden ist ein wichtiges Ziel. In Trainingsstudien soll geprüft werden, ob sich Lebenskunst und damit Wohlbefinden verbessern lässt. Thema 1: In einer Paarstudie soll bei einem Partner Lebenskunst vermittelt und untersucht werden, ob das Effekte auch beim anderen Partner zeigt. Thema 2: Es soll Lebenskunst trainiert und untersucht werden, ob sich dadurch auch ein positiver Effekt auf umweltgerechtes, klimaschonendes Verhalten erzielen lässt.

Beachten Sie bitte auch die allgemeinen Informationen zur Masterarbeit.

Nur in begründeten und mit der Lehrstuhlinhaberin abgestimmten Ausnahmefällen kann mit Zustimmung des Prüfungsausschusses eine Betreuung außerhalb des Instituts für Psychologie durchgeführt werden. In der Regel werden Mitarbeitende des Lehrstuhls keiner betrieblich gebundenen Arbeit zustimmen bzw. diese mit betreuen, wenn die Notwendigkeit besteht, etwaige Geheimhaltungsverträge zu unterschreiben.