Bachelor- und Masterarbeiten

 

Die schriftlichen Abschlussarbeiten (Bachelorarbeit, Masterarbeit) sind eingebunden in die Forschungsaktivitäten der Lehrstuhlmitarbeitenden. Es steht den Kandidatinnen und Kandidaten offen, die Abschlussarbeiten in englischer oder deutscher Sprache zu verfassen.

 

Bachelorarbeitsthemen am Lehrstuhl für Personal- und Organisationspsychologie

Untenstehend finden Sie die derzeit zur Auswahl stehenden Bachelorarbeitsthemen am Lehrstuhl für Personal- und Organisationspsychologie.
Zum Vorgehen bezüglich der Vergabe der Bachelorarbeiten für das Sommersemester 2020: Wenn Sie sich für eines oder mehrere der untenstehenden Themen interessieren, melden Sie sich bitte unter Angabe Ihrer Themenpräferenz(en) bis zum 15.02.2020 per E-Mail beim Koordinator (André Lerche, ) und nennen Ihren frühesten sowie spätesten Einstiegstermin. Bitte fügen Sie außerdem Ihr aktuelles Transcript of Records bei. Wir teilen Ihnen bis spätestens 01.03.2020 mit, ob Sie den gewünschten Bachelorarbeitsplatz erhalten.
Bitte geben Sie diese Info an alle Interessierten weiter, so dass das Verfahren innerhalb der o.g. Fristen durchgeführt werden kann.

Die Themenbekanntgabe für das Wintersemester 2020/2021 wird im August 2020 erfolgen.

Erhebung von Lebenskunst mittels Fragebogen (Prof. Dr. Bettina S. Wiese, in Kooperation mit Prof. Dr. Bernhard Schmitz, TU Darmstadt): Geplant ist eine Online-Studie, um einen Kurzfragebogen zur Lebenskunst zu erproben.

Die Bedeutung von Selbstregulationsstrategien für die Absicht zu promovieren (Aida Alisic, Online-Fragebogenstudie; Zielgruppe: Masterstudierende, Starttermin: Beginn des Sommersemesters): Promovierende stehen vor der Aufgabe, sich selbstständig organisieren und regulieren zu müssen, um das eigene Forschungsvorhaben voranzutreiben. Konkret soll untersucht werden, ob die volitionalen Selbstregulationsfacetten Frustrationstoleranz und Belohnungsaufschub Prädiktoren der Promotionsabsicht sind. Darüber hinaus sollen auch weitere berufsbezogene Ziele (z.B. Direkteinstieg ins Unternehmen) einbezogen werden, um zu untersuchen, ob diese Selbstregulationsstrategien auch für weitere berufsbezogenen Ziele bedeutsam sind.

Die Bedeutung von Selbstregulationskompetenzen für die Überlegungen, die Promotion abzubrechen (Aida Alisic, Online-Fragebogenstudie, Zielgruppe: Promovierende, Starttermin: Beginn des Sommersemesters): Wissenschaftliches Arbeiten geht mit hoher Flexibilität und Autonomie in der Gestaltung eigener Arbeitsabläufe einher und erfordert somit ein hohes Maß an Selbstregulation. Konkret soll untersucht werden, ob die volitionalen Selbstregulationsfacetten Frustrationstoleranz und Belohnungsaufschub aber auch Zielanpassungstendenzen (Ablösen von unerreichbaren Teilzielen, Zuwenden zu alternativen Teilzielen) Promotionsabbruchgedanken sowie die Freude an der Tätigkeit vorhersagen.

Nutzung der Pendelzeit und Detachement (Ruth Noppeney): Detachment, also die gedankliche Distanzierung von der Arbeit, spielt eine wichtige Rolle im Erholungsprozess von MitarbeiterInnen. Da viele Leute täglich zu ihrer Arbeitsstätte (und zurück) pendeln, untersuchen wir derzeit die Frage, welche Rolle Stresserleben während des Pendelns in diesem Kontext spielt. In der Bachelorarbeit soll der Frage nachgegangen werden, ob die Nutzung der Pendelzeit mit dem Detachment am Abend zusammenhängt. Gibt es Aktivitäten während der Fahrt, die Detachement erleichtern / erschweren? Datensatz ist ein aktueller Datensatz zum Thema Pendelerleben.

Morgen, morgen, nur nicht heute… (Ruth Noppeney): Führen Personen, die einen stressigen Pendelweg zurückgelegt haben, noch die Aktivitäten durch, die sie sich vorgenommen haben? Welche Aktivitäten werden am ehesten vernachlässigt, welche beibehalten? Datensatz ist ein aktueller Datensatz zum Thema Pendelerleben.

Erstellung und Evaluation eines Fragebogens für berufliche Anwendungsorientierung (André Lerche, Starttermin: frühestmöglich; spätestens 15. April 2020): Ziel der Bachelorarbeit: Es soll auf Basis der vorliegenden Facetten von Anwendungsorientierung ein Fragebogen entwickelt werden, der die verschiedenen Bereiche erfasst. Im Rahmen statistischer Analysen soll die Fragebogenstruktur sowie die psychometrischen Eigenschaften ermittelt werden. Hintergrund: Berufliche Orientierungen spielen eine wichtige Rolle für verschiedene karrierebezogene Entscheidungen. Eine spezifische berufliche Orientierung ist die sog. Anwendungsorientierung. Im Rahmen einer Studie wurden Berufstätige aus der Anwendung (Industrie) gebeten, verschiedene Bereiche anzugeben, die ihren Beruf anwendungsbezogen machen. Insgesamt ergaben sich aus den Nennungen 16 Facetten anwendungsbezogener Tätigkeiten (z.B. Kundenorientierung, wirtschaftliches Denken, Produktorientierung). Stichprobe: Es wird sich um eine Fragebogenerhebung handeln mit Personen, die einer Tätigkeit in der Anwendung (Industrie) nachgehen.

Welche Facetten von Anwendungsorientierung sind von zentraler Bedeutung und welche sind eher weniger zentral? (André Lerche, Starttermin: frühestmöglich; spätestens 15. April 2020): Ziel der Bachelorarbeit: Es soll auf Basis der vorliegenden Facetten von Anwendungsorientierung erfasst werden, welche Bereiche Kernmerkmale der Anwendungsorientierung darstellen und wobei es sich eher um weniger spezifische Bereiche handelt. Im Rahmen statistischen Analysen soll die jeweilige Relevanz bzw. Zentralität der Facetten ermittelt werden. Hintergrund: Berufliche Orientierungen spielen eine wichtige Rolle für verschiedene karrierebezogene Entscheidungen. Eine spezifische berufliche Orientierung ist die sog. Anwendungsorientierung. Im Rahmen einer Studie wurden Berufstätige aus der Anwendung (Industrie) gebeten, verschiedene Bereiche anzugeben, die ihren Beruf anwendungsbezogen machen. Insgesamt ergaben sich aus den Nennungen 16 Facetten anwendungsbezogener Tätigkeiten (z.B. Kundenorientierung, wirtschaftliches Denken, Produktorientierung). Stichprobe: Es wird sich höchstwahrscheinlich um eine Befragung handeln mit Personen, die einer Tätigkeit in der Anwendung (Industrie) nachgehen.

Was bedeuten Karriere & Familie für Individuen in gleichgeschlechtlichen Beziehungen? Eine qualitative Analyse mit der Methodologie „interpretative phänomenologische Analyse“ (Rico A. Fischer): Für viele Menschen sind sowohl ihre Karriere, als auch ihre Beziehung, wichtige Aspekte des Lebens. Obwohl bereits viel Forschung zu Karriere und Beziehungen existiert, wurde eine Interaktion dieser Lebensbereiche, vor allem für Personen in gleichgeschlechtlichen Beziehungen, noch nicht erforscht. In dieser Studie möchte ich anhand der qualitativen Methodologie „interpretative phänomenologische Analyse“ (IPA) die individuellen Karriere- & Familienerfahrungen von Personen in gleichgeschlechtlichen Beziehungen betrachten. Aufgabe sind Entwicklung eines Fragenkatalogs, das Führen von Interviews mit mindestens 4 männlichen oder 4 weiblichen Probanden in gleichgeschlechtlichen Beziehungen und das Analyse der Transkripte anhand der IPA. Startdatum: Variabel. Dies ist ein Tandemprojekt. Es soll simultan zu der Bachelorarbeit, in der Personen in unterschiedlich-geschlechtlichen Beziehungen interviewt werden, stattfinden (falls beide Themen besetzt werden). Da ich weiß, dass Studierende während ihres Studiums nicht viel Erfahrung mit qualitativer Forschung sammeln, biete ich natürlich eine Einarbeitung ein.

Was bedeuten Karriere & Familie für Individuen in unterschiedlich-geschlechtlichen Beziehungen? Eine qualitative Analyse mit der Methodologie „interpretative phänomenologische Analyse“ (Rico A. Fischer): Für viele Menschen sind sowohl ihre Karriere, als auch ihre Beziehung, wichtige Aspekte des Lebens. Obwohl bereits viel Forschung zu Karriere und Beziehungen existiert, wurde die mögliche Interaktion dieser beiden Lebensbereiche noch nicht erforscht. In dieser Studie möchte ich anhand der qualitativen Methodologie „interpretative phänomenologische Analyse“ (IPA) die individuellen Karriere- & Familienerfahrungen von Personen in gegengeschlechtlichen Beziehungen betrachten. Aufgabe sind Entwicklung eines Fragenkatalogs, das Führen von Interviews mit mindestens 3 Individuen in gegengeschlechtlichen Beziehungen und Analyse der Transkripte anhand der IPA. Startdatum: Variabel. Dies ist ein Tandemprojekt. Es soll simultan zu der Bachelorarbeit, in der Personen in gleichgeschlechtliche Beziehungen interviewt werden, stattfinden (falls beide Themen besetzt werden). Da ich weiß, dass Studierende während ihres Studiums nicht viel Erfahrung mit qualitativer Forschung sammeln, biete ich natürlich eine Einarbeitung ein.

 

Masterarbeitsthemen am Lehrstuhl für Personal- und Organisationspsychologie

Im Rahmen der Masterarbeit werden in der Regel eigene Datensätze erhoben. Die zur Hypothesenprüfung eingesetzten statistischen Analyseverfahren sind in der Regel komplexer als jene bei der Bachelorarbeit.

Im Folgenden finden Sie die für das Wintersemester 2020/21 zur Auswahl stehenden Masterarbeitsthemen am Lehrstuhl für Personal- und Organisationspsychologie.
Zum Vorgehen bezüglich der Vergabe der Masterarbeiten für das Wintersemester 2020/21: Wenn Sie sich für eines oder mehrere der untenstehenden Themen interessieren, melden Sie sich bitte unter Angabe Ihrer Themenpräferenz(en) bis zum 15.09.2020 per E-Mail bei der Koordinatorin (Dr. Anna M. Stertz, ) und nennen Ihren frühesten sowie spätesten Einstiegstermin. Bitte fügen Sie außerdem Ihr aktuelles Transcript of Records bei. Wir teilen Ihnen bis spätestens 25.09.2020 mit, ob Sie den gewünschten Masterarbeitsplatz erhalten.

Austausch mit der/dem Partner/in über Erlebnisse bei der Arbeit (Prof. Dr. Bettina S. Wiese; Online-Tagebuchstudie, Start: flexibel)

Leistungsfeedback geben im Beruf (Prof. Dr. Bettina S. Wiese; experimentelle Online-Studie, Start: flexibel)

Ähnlichkeit beruflicher Motive zwischen Eltern und (erwachsenen) Kindern (Prof. Dr. Bettina S. Wiese; dyadische/triadische Online-Fragebogenerhebung, Start: flexibel)

Lebenskunst und Wohlbefinden (Prof. Dr. Bettina S. Wiese, in Kooperation mit Prof. Dr. Bernhard Schmitz, TU Darmstadt; Start: flexibel): Lebenskunst bezeichnet alle Verhaltensweisen und Einstellungen, die zum Wohlbefinden beitragen. Mehrere Themen / methodische Zugänge sind möglich: (a) Trainingsdurchführung und -evaluation (insbes. zur Optimierung der Reflexion aktueller Ereignisse), (b) Zwei-Monats-Längsschnittstudie zu Lebenskunst und Wohlbefinden oder (c) Tagebuchstudie zur Verarbeitung positiver und negative Ereignisse

„Soft Voices of Interdisciplinarity“ – eine Tagebuchstudie zu Erfolgsfaktoren in alltäglichen interdisziplinären Interaktionen (Dr. Anna M. Claus; Start: flexibel). Während interdisziplinäre Zusammenarbeit politisch gefordert und manches Mal problematisiert wird („loud voices of interdisciplinarity“), gibt es vielfältige Beispiele erfolgreicher interdisziplinärer Arbeit im Alltag. In einer Tagebuchstudie sollen nun genau diese alltäglichen Interaktionen beleuchtet werden und herausgearbeitet werden, wie diese erfolgreich gestaltet werden können. Hierbei können sowohl Einflüsse auf organisationaler Ebene (Klima, organisationale Unterstützung) als auch individueller Ebene (Kompetenzen, Motivation, Einstellungen) betrachtet werden. Die Arbeit soll Bezug nehmen auf sozialpsychologische Gruppenforschung. Eine Auseinandersetzung mit genesteten Tagebuchdaten für die Analysen wird erforderlich sein.

Soziale Identität in interdisziplinärer Zusammenarbeit (Dr. Anna M. Claus; Start: flexibel). Basierend auf Social Identity Theory bzw. Self- Categorization Theory soll in dieser Arbeit die Rolle sozialer Identität in interdisziplinärer Zusammenarbeit untersucht werden. In interdisziplinären Teams wird die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Disziplin häufig betont, die Salienz von unterschiedlichen Gruppenzugehörigkeiten behindert jedoch häufig die Zusammenarbeit. Mit Hilfe eines Vignetten-Ansatzes soll hier herausgearbeitet werden, welche Rolle soziale Identitäten für die interdisziplinäre Zusammenarbeit spielen.

Das Bedürfnis nach Autonomie im Zusammenhang mit anderen beruflichen Motiven (Dr. Christian L. Burk; Online-Fragebogenstudie, Start: flexibel): Grundlage ist ein mehrdimensionales Instrument, das, basierend auf den Ansätzen von Deci & Ryan (2000) sowie McClelland (1985), hier am Lehrstuhl für Personal- und Organisationspsychologie entwickelt und überprüft wurde. Dieses Instrument enthält bislang eine Skala zur Bestimmung des individuellen Bedürfnisses nach Autonomie. Ziele der Masterarbeit sind a) die Revision der Autonomieskala im Abgleich mit den in der Selbstbestimmungstheorie postulierten Charakteristika für selbstbestimmtes Arbeiten und b) die empirische Überprüfung einer neu aufgelegten Sammlung von Items an Berufstätigen. Dies mündet in eine Analyse der (Sub-)Struktur des Bedürfnisses nach Autonomie sowie, je nach gewählter Fragestellung, in Zusammenhangsanalysen mit anderen beruflichen Motiven und/oder Attributen unterschiedlicher Arbeitstätigkeiten.

Struktur und situationsübergreifende Stabilität von Emotionsregulationsstrategien am Arbeitsplatz (Dr. Christian L. Burk; Online-Fragebogenstudie, Start flexibel): Ausgehend von den vielfältigen bereits vorliegenden Möglichkeiten, habituelle Emotionsregulationsstrategien zu bestimmen, soll eine neuerliche Zusammenstellung und Ergänzung von Fragebogenitems stattfinden und empirisch überprüft werden. Im Mittelpunkt soll dabei der Abgleich mit und die Ergänzung von Faktoren stehen, die aus den Forschungslinien zur Emotionsregulation (z.B. Gross & John, 2003) sowie zur Emotionsarbeit (z.B. Grandey, 2000) abzuleiten sind. Bei der Datenerhebung ist der Einsatz von Vignetten denkbar, die die Probandinnen und Probanden ihre bevorzugten Emotionsregulationsstrategien im Angesicht bestimmter emotionsauslösender Situationen am Arbeitsplatz einschätzen lassen. Hierauf bezogene Fragestellungen könnten u.a. die Analyse von Situationsspezifität betreffen.

Berufliche Motive: Äquivalenz zwischen Sprachen/Ländern und konvergente Validität (Dr. Christian L. Burk; Online-Fragebogenstudie, Start flexibel): Befragt werden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im deutsch- und englischsprachigen Raum. Ziel: Ein Fragebogenverfahren zur Messung beruflicher Motive (sowie im besonderen Schwerpunkt der Kreativitätsneigung) soll im Sprach/Ländervergleich auf Äquivalenz geprüft und allgemeineren, konvergenten Verfahren (Motiv- und Kreativitätsskalen, ggf. Persönlichkeitsskalen) gegenübergestellt werden. Die Messverfahren liegen im Wesentlichen bereits zweisprachig vor. Vorausgesetzt ist ein sicherer Umgang mit der englischen Sprache (u.a. für die Korrespondenz mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern und einer aussagekräftigen Rückmeldung der Ergebnisse an diese) und idealerweise (Ideen für den) Zugang zu Stichproben im englischsprachigen Raum.

Die ideal Elternzeit für (m)einen Mann (Dr. Anna M. Stertz; Start: flexibel): Befunde eigener experimentelle Studien deuten darauf hin, dass Väter, die (sehr) lange Elternzeiten nehmen (d.h. 1 bzw. 3 Jahre), als wünschenswerte Partner für eine Frau angesehen werden. In der Arbeit soll eine genauere Auseinandersetzung mit diesem Befund erfolgen. Finden sich z.B. vergleichbare Zusammenhänge, wenn vor der Beurteilung eine intensivere Auseinandersetzung mit Regularien zu Elternzeit und Elterngeld, möglichen Konsequenzen von Elternzeiten, u.ä. stattfindet? Als wie attraktiv erachten Frauen es, dass ihr eigener Partner eine lange Elternzeit nimmt? Wie lang soll die Elternzeit eines idealen Partners von jungen Frauen sein? Welche Rolle spielen Geschlechterollenvorstellungen der beurteilenden Person? Es sind unterschiedliche methodischen Zugänge möglich (experimentelle Online-Studie/n; Online-Fragenbogenstudie).

Kontakt zum Arbeitsumfeld von Männern in Elternzeit (Dr. Anna M. Stertz; Start: flexibel). Welche Rolle spielt der Kontakt zum Arbeitsumfeld von Männern, die sich in Elternzeit befinden, z.B. für unterschiedliche Akteure (z.B. die Väter selbst, Kollegen/Kolleginnen)? Was bewegt Väter dazu, während einer Elternzeit Kontakt zum Arbeitsumfeld zu halten? Welche Auswirkungen hat der Kontakt auf die Väter selbst? Werden Väter, die während der familienbedingten Auszeit regelmäßigen Kontakt zum Arbeitsumfeld halten von anderen als karriereorientierter und ihrem Berufsleben stärker verpflichtet aber weniger familienorientiert wahrgenommen? In Abhängigkeit der konkreten Fragestellung der Arbeit sind unterschiedliche methodischen Zugänge möglich (experimentelle Online-Studie/n; Online-Fragenbogenstudie).

Präferenz zur Segmentation von Berufs- und Privatleben bei erwerbstätigen Paaren (Dr. Anna M. Stertz, dyadische Online-Fragebogenstudie; Start: flexibel). Erwerbstätige unterscheiden sich in ihrer Präferenz, den beruflichen und privaten Lebensbereich voneinander abzugrenzen. Es soll untersucht werden, welche Rolle die individuellen Segmentationspräferenz (und damit möglicherweise zusammenhängende Verhaltensweisen) beider Partner für die Partnerschaft spielt.

Die Themenbekanntgabe für das Sommersemester 2021 wird im Januar 2021 erfolgen.

Beachten Sie bitte auch die allgemeinen Informationen zur Masterarbeit.

Nur in begründeten und mit der Lehrstuhlinhaberin abgestimmten Ausnahmefällen kann mit Zustimmung des Prüfungsausschusses eine Betreuung außerhalb des Instituts für Psychologie durchgeführt werden. In der Regel werden Mitarbeitende des Lehrstuhls keiner betrieblich gebundenen Arbeit zustimmen bzw. diese mit betreuen, wenn die Notwendigkeit besteht, etwaige Geheimhaltungsverträge zu unterschreiben.

 

Vorstellung Masterarbeitsthemen

Am 07.07.2020 zwischen 14:30 und 16:00 Uhr werden die Betreuerinnen und Betreuer der Masterarbeiten ihre Themenvorschläge im Rahmen des Abteilungskolloquiums via ZOOM vorstellen. Masterstudierende, die interessiert sind an der Sitzung teilzunehmen, können die Zugangdaten bei Anna M. Stertz (stertz@psych.rwth-aachen.de) erhalten.