Räumliches Handeln aus Sicht eines Avatars

 

Förderung und Leitung

Dieses Projekt wird von der Deutschen Forschungsgesellschaft (DFG MU 1298/11) gefördert, unter der Leitung von Professor Jochen Müsseler (RWTH Aachen University, Arbeits- und Kognitionspsychologie). Das Project ist mit dem DFG-Schwerpunktprogramm "The Active Self" assoziiert (DFG SPP 2134).

Projektmitarbeiter

Sophia von Salm (RWTH Aachen University, Arbeits- und Kognitionspsychologie)

Christian Böffel (RWTH Aachen University, Arbeits- und Kognitionspsychologie)

Zusammenfassung

Wenn sich ein Akteur in die allozentrische Perspektive eines Avatars versetzt, können unter bestimmten Bedingungen räumliche Dissoziationen aus der Perspektive des Avatars und der des Akteurs entstehen. In dem Maße, in dem sich der Akteur mit dem Avatar identifiziert, wird vorhergesagt, dass sich wohlbekannte Kompatibilitätseffekte in ihr Gegenteil verkehren. Das vorliegende Projekt versucht dies mit objektiven Leistungsdaten anhand mehrerer Phänomene (Kompatibilitätseffekt, Simon-Effekt, SNARC-Effekt) aufzuzeigen.

Publikationen

Böffel, C. & Müsseler, J. (2019). Visual perspective taking for avatars in a Simon task. Attention, Perception, & Psychophysics, 81, 158-172. doi: 10.3758/s13414-018-1573-0

Müsseler, J., Ruhland, L., Böffel, C. (2019). Reversed effect of spatial compatibility when taking avatar’s perspective. Quarterly Journal of Experimental Psychology, 72(6), 1539-1549. doi: 10.1177/1747021818799240

Böffel, C. & Müsseler, J. (2018). Perceived ownership of avatars influences visual perspective taking. Frontiers in Psychology, 9 , Article 743. doi: 10.3389/fpsyg.2018.00743