Multitasking

 

Geschlechterunterschiede beim Multitasking: Sind Frauen wirklich multitaskingfähiger als Männer? - Betreuerin: M.Sc. Patricia Hirsch

Man hört häufig die Vermutung, dass Frauen besser im Multitasking sind als Männer. Frauen zeigen dies schließlich permanent im Alltag. Sie schmeißen den Haushalt und kümmern sich gleichzeitig um die Kinder. Beim Autofahren organisieren sie Termine und trotz des Lackierens der Fingernägel sind sie dazu in der Lage, gleichzeitig der Lieblingsserie im Fernseher aufmerksam zu folgen. Ist es aber tatsächlich so, dass Frauen multitaskingfähiger sind als Männer? Und wenn das der Fall ist, resultiert die bessere Multitasking-Leistung aus einer ausgeprägten Fähigkeit schnell zwischen Aufgaben hin und her zu wechseln oder aus einer verbesserten Fähigkeit zwei Aufgaben gleichzeitig auszuführen? Zurzeit gibt es kaum empirische Studien, die sich mit Geschlechterunterschieden beim Multitasking befassen. Belastbare Evidenz für eine verbesserte Multitasking-Leistung bei Frauen existiert zurzeit deshalb nicht. Um Geschlechterunterschiede beim Multitasking aufzudecken, führt die oder der Studierende eine Multitasking-Studie durch und untersucht, ob multitaskingbedingte Leistungsbußen bei Frauen reduziert sind.

Eine Multitasking-Studie: Wenn ich eine ausgeprägte Fähigkeit habe schnell zwischen Aufgaben hin und her zu wechseln, kann ich dann auch gut zwei Aufgaben gleichzeitig bearbeiten? - Betreuerin: M.Sc. Patricia Hirsch

Während es zahlreiche Studien gibt, die belegen, dass das schnelle Wechseln zwischen Aufgaben im Task-Switching Paradigma und die parallele Ausführung von zwei Aufgaben im sogenannten PRP Paradigma zu Leistungseinbußen führen, existieren kaum Studien, die diese paradigmenspezifischen Kosten vergleichen. Die oder der Studierende untersucht, ob eine ausgeprägte Aufgabenwechselleistung mit einer ausgeprägten Doppelaufgabenleistung einhergeht.